Ehrenamtstag der katholischen Kirche Bad Honnef

Ehrenamtstag 2025 -- Willibert Pauels -- Foto Bennemann

Der Katholische Pfarrgemeinderat hatte eingeladen und 75 Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen der katholischen Kirche Bad Honnef verbrachten am vergangenem Samstag (23.8.25) einen vergnüglichen Nachmittag in der Gesamtschule St. Josef. Für Körper, Geist und Seele gab es ansprechende Angebote. Zunächst zelebrierte Kaplan Stefano da Rin Zanco einen schönen Gottesdienst und zu unser Freude und Erbauung wurde der Gottesdienst musikalisch mitgestaltet von Peter Dieter und drei seiner Combofrauen. Zur Begrüßung hatten zu Beginn alle ein Namenschild, eine Dankkarte und einen Kugelschreiber – mit unseren Logo versehen – bekommen. Auf der Karte war eine Ziffer notiert, die zu einer gemeindegemischten Kleingruppenbildung benutzt wurde. Auch gab es Tipps für Gespräche anhand von Fragen nach dem Lieblingsbuch, -Film, -Ort, -Ehrenamt und –Kirche. Eine muntere Gesprächsrunde begann, die beim Eintreffen des Festredners „dem bergischen Jung“ unterbrochen werden musste. Die nächste Stunde hatte immunfördernde Wirkung,  da sehr viel gelacht wurde. Die Welt ist bekanntlich sehr klein. So stellte sich bei der Begrüßung von Kaplan und Willibert Pauels heraus, dass dessen Schwester für die guten Deutschkenntnisse unseres Kaplans mit verantwortlich ist und Willibert Pauels integrierte Italien gleich mit in seinen Vortrag ein.

Zu Beginn sprach er von früher, nichtgetaufte Kinder – sogenannten Heiden – hatten es nicht leicht. „Das ist ein Heide, mit dem spielst du nicht!“ Da der Auftritt des bergischen Jung in St. Josef nicht mit einer Blaskappelle und Tusch angekündigt wurde, beseitigte Pauels selbst gekonnt dieses Manko mit „Ich kenne ein Lied zu Heiden“ und stimmt Heidewitzka, Herr Kapitän an und alle Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen stimmten fröhlich mit ein und sangen textsicher mit. Ernstes blitzte immer wieder zwischendurch auf, als er über den Humor (…denn im Jarten des Lebens ist Humor der beste Dung“) und das Lachen sprach, wie wichtig beides ist und dass nur dies Angst überwinden kann. Der jüdische Witz sei dabei unübertroffen. Nur angstfreie  Menschen können lachen. Zwei Beispiele seien zur Veranschaulichung beschrieben. Ein Kaplan und ein Rabbi begegnen sich. Letzerer aß ein koscheres Brötchen. „Meine Güte“, sagt der Kaplan, „könnt ihr nicht endlich mal über euren Schatten springen und Schweinefleisch essen?“ „Sofort“, entgegnete der Rabbi, „bei deiner Hochzeit!“ Tünnes und Schäl, besoffen wie fast immer, schwanken beim Heimweg über den Friedhof und landen auf einer Bank, schlafen sofort ein. Tünnes wird morgens wach, schaut sich um und sieht ringsherum nur Gräber. Sein Kumpel Schäl wird wach, schau ihn fragend an, „ja“, sagt  Tünnes, „du erlebst gerade die Auferstehung, wir sind die ersten!“

Pauels ging mit viel Applaus und einem gut gefüllten Körbchen (Moneten für seine  Caritas) von der Bühne, nicht ohne Hinweis auf sein Buch „Guter Draht nach oben“, was dann auch direkt LiebhaberInnen fand.

Der Nachmittag klang aus mit diversen Getränken und Knabbereien und Fortsetzung der unterbrochenen anregenden Gespräche. Gelungen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Schulleiter von St. Josef Ralf Saal, der uns erlaubte, unseren Ehrenamtstag dort zu feiern.

Ehrenamtstag 2025 – Messe — Foto: Bennemann

Quelle: Ehrenamtsteam Bennemann/ Cosler

27.08.2025