Nordrhein-Westfalen hat als eines der ersten Bundesländer die Vereinbarungen für den Digitalpakt 2.0 beschlossen und damit den Weg für weitere Investitionen in die digitale Bildung freigemacht. Bund und Länder stellen bis Ende 2033 insgesamt fünf Milliarden Euro zu gleichen Teilen bereit. Rund eine Milliarde Euro davon entfällt auf Nordrhein-Westfalen.
Der CDU-Landtagsabgeordnete und Bildungspolitiker Jonathan Grunwald begrüßt nach der entscheidenden Sitzung im Schulausschuss die Einigung ausdrücklich: „Der Digitalpakt 2.0 ist ein starkes Signal für unsere Schulen. Digitale Bildung entscheidet heute maßgeblich über Bildungschancen, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. NRW ist hier Vorreiter!“
Der Digitalpakt 2.0 setzt auf drei zentrale Handlungsstränge. Im ersten Bereich geht es um Investitionen in die digitale Ausstattung und Infrastruktur der Schulen. Dazu zählen unter anderem Endgeräte, moderne Netzwerke, Software, digitale Bildungsmedien sowie die IT-Administration.
Der zweite Handlungsstrang legt den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht im digitalen Zeitalter. Dazu gehören moderne Lehrpläne, die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften sowie der Ausbau gemeinsamer digitaler Bildungsangebote der Länder.
Der dritte Bereich umfasst die Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“. Ziel ist es, die Lehrkräftebildung wissenschaftlich fundiert weiterzuentwickeln und digitale Kompetenzen nachhaltig im Schulalltag zu verankern.
„Tablets allein machen noch keine gute Bildung aus. Entscheidend ist, dass digitale Endgeräte pädagogisch sinnvoll im Unterricht eingesetzt und Lehrkräfte optimal geschult werden. Genau diesen ganzheitlichen Ansatz verfolgt der Digitalpakt 2.0“, so Jonathan Grunwald. Besonders erfreut zeigt sich Grunwald darüber, dass zukünftig auch die Wartung und Pflege der digitalen Infrastruktur über Mittel des Digitalpakts abgedeckt werden könne.
Bevor das Programm offiziell in Kraft treten kann, müssen nun noch alle Bundesländer die Vereinbarungen unterzeichnen. Parallel bereitet Nordrhein-Westfalen bereits die konkreten Förderrichtlinien vor, damit die Mittel nach dem Start schnell und unbürokratisch bei den Schulträgern und Schulen ankommen können.
Quelle: Wahlkreisbüro Jonathan Grunwald MdL (lvdb)
29.04.2026
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