„Aufstellung des nächsten Kunstwerks der Kummer-Vanotti-Stiftung – Insel Grafenwerth – Renommierte internationale Künstlerin in Bad Honnef“

Christoph Dänzer-Vanotti/Vorstand Kummer-Vanotti-Stiftung, Dr. Beate Kummer/Vorständin Kummer-Vanotti-Stiftung, Philipp Herzog/Bürgermeister Bad Honnef, Gretta Louw/Preisträgerin Environment and Art Award 2025 -- Foto:© Thomas Scheben

Der Umweltskulpturenpark wächst. Mit dem nun 7. Kunstwerk wurde am 19. Juli 2026 der Park durch die Einweihung und Würdigung des Kunstwerks „The Commons“ der multinationalen Künstlerin Gretta Louw erweitert. WE BREATHE IN WHEN PLANTS BREATHE OUT (wir atmen ein, wenn Pflanzen ausatmen) ist eine minimalistische Textskulptur aus pulverbeschichtetem Stahl. Die beeindruckende Arbeit stammt aus einem Projekt „The Commons“, was in München in 2020 begann. Es beschäftigt sich mit der grundlegenden Frage, wie Gesellschaften entstehen und welche Rolle gemeinsame Räume – sowohl physische als auch ideelle – bei der Gestaltung kultureller Werte, des ökologischen Bewusstseins und der Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften spielen. Gretta Louw dazu: „Die Skulptur destilliert eine Botschaft über die ökologische Wechselseitigkeit zwischen Pflanzen und Menschen, die die Grundlage allen Lebens bildet“.

In Anwesenheit von zahlreichen prominenten Gästen wurde dieses Kunstwerk nun der Öffentlichkeit übergeben. Philipp Herzog, Bürgermeister Bad Honnef, und nun Mitglied der unabhängigen Jury dankte mit seinen Worten der Kummer-Vanotti-Stiftung für das große Engagement für die Stadt: „The Commons bereichert den Park, es adressiert in hervorragender Weise ein aktuelles Klimaschutzthema und steht kostenfrei der gesamten Bevölkerung zur Ansicht zur Verfügung. Die Insel Grafenwerth bietet einen hochattraktiven Platz, um auf die Herausforderungen dieser Zeit aufmerksam zu machen“.

Im Juni 2022 wurde der Umweltskulpturenpark auf der Insel Grafenwerth in Bad Honnef eröffnet. Zahlreiche Besucher interessieren sich seitdem für diese besondere Ausstellung im öffentlichen Raum. Der Park wächst kontinuierlich durch Werke von bisher sechs ausgezeichneten Preisträger*innen (Antye Günter, Silvia Noronha, Achim Mohne, Laura Sacher, Markus Jeschaunig, Birgitta Weimer und nun Gretta Louw). Der Umweltskulpturenpark verfolgt die Aufgabe, zur Diskussion über die Verantwortung des Menschen für unseren Planeten Erde anzuregen.

 

Eine hochrangig besetzte Fachjury bestehend aus Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle

Frankfurt, als Vorsitzender, Dr. Camilla Bausch, ehemalige Direktorin des Ecologic-Instituts in Berlin, Andra Lauffs-Wegner, Kunstsammlerin und Eigentümerin von KAT_A, Dr. Julia Wallner, Direktorin Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Jesse Magee, Künstler und Wissenschaftler; Sascha Müller-Kraenner, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe sowie Otto Neuhoff, ex-Bürgermeister Bad Honnef, haben von den insgesamt 10 Künstler*Innen, die von einem Nominierungsgremium (u.a. Direktorin des Guggenheim in Abu Dhabi) vorgeschlagen wurden, die besten Wettbewerbsbeiträge ausgewählt. Im Namen der Jury würdigte Sebastian Baden das von Gretta Louw eingereichte Projekt als „inspirierende konzeptuelle Arbeit, deren Form und Text die Besucher auf die Bedeutung des Miteinander von Natur und Menschen aufmerksam macht.“

Kurzlebenslauf der Künstlerin Gretta Louw:

Gretta Louw ist eine multinationale Künstlerin und Autorin. Ihre Arbeit untersucht die Spannungen zwischen Sinnlichkeit und Effizienz, Handwerk und Automatisierung innerhalb der verflochtenen Beziehungen zwischen Kultur, Natur und Technologie – kurz gesagt, zwischen der Technosphäre und der Biosphäre. Louw schloss 2002 ihr Studium an der University of Western Australia ab und lebte anschließend in Japan und Neuseeland, bevor sie 2007 nach Deutschland zog. Ihre Arbeiten wurden vielfach in öffentlichen Institutionen und Galerien ausgestellt, Sie hat mehrere öffentliche Kunstwerke im Auftrag realisiert und wurde mit Preisen ausgezeichnet, darunter Projektstipendium Junge Kunst / Neue Medien der Stadt München (Projektstipendium Junge Kunst / Neue Medien, 2025), ein Stipendium der Kulturstiftung des Bundes (2022) und einiges mehr.

Einige Impressionen vom Tag …

Quelle: Kummer-Vanotti-Stiftung  – Fotos :© Thomas Scheben

20.7.2026