Rudern : 55. Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf — Gold und Silber für den WSVH!

Rheinmarathon 2026 nach dem Sieg v.l.n.r: Die erfolgreichen Mannschaften v.l.: Silber für den WSVH holten Steuermann Kuno Höhmann, Thomas Gotzein, Sybille Wolf-Kümmeth, Nele Fischer, Christoph Rademacher und Gold gab es für WSVH und WSVG mit Steuermann Nicolai Grandisch, Elmar Witten, Regina Koster, Saskia Palluck und Jens Reppahn. Foto© WSVH

Der Rheinmarathon steht fest im Kalender der Renngemeinschaft des Wassersportvereins Honnef (WSVH) und Wassersportvereins Godesberg (WSVG) und der Anspruch auf den Sieg ebenfalls – auch in diesem Jahr zu Recht!

Bereits zum 55. Mal hatten der Ruderclub Germania eine der bundesweit größten Langstrecken-Ruderregatten von der Anlage des RTHC Bayer Leverkusen bis zum Steg in Düsseldorf-Hamm, organisiert. Am Rheinkilometer 695 starteten am 3. Oktober 850 Ruder*innen aus 80 Vereinen und sieben Nationen in 170 Booten. 42,8 Kilometer später bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und einem nahezu spiegelglatten Fluss erreichten sie Rheinkilometer 737,8 das Clubgelände des RC Germania.

Im bewährten Doppelvierer Mixed, Durchschnittsalter 57 Jahre, begaben sich die WSVH-Athleten Elmar Witten und Regina Koster sowie vom Wassersportverein Godesberg (WSVG) Saskia Palluck, Jens Reppahn und Steuermann Nicolai Grandisch auf die Strecke.

Als zweites Honnefer Boot, Doppelvierer Mixed Durchschnittsalter 58 Jahre, starteten Nele Fischer, Thomas Gotzein, Christoph Rademacher, Sybille Wolf-Kümmeth und Steuermann Kuno Höhmann.

Sechs Boote waren insgesamt in dieser Bootsklasse vertreten. Die Renngemeinschaft WSVH/WSVG setzte sich souverän vor das Verfolgerfeld und siegte in der Zeit von 2 Stunden 33 Minuten. Das zweite Honnefer Boot erreichte nach 2 Stunden und 38 Minuten das Ziel.

Mit neuen Streckenrekorden war in diesem Jahr nicht zu rechnen, mangels Wasser im Rhein und somit fehlender Unterstützung durch die Strömung.

WSVH-Athletin Regina Koster in einem ersten Fazit: „Das diesjährige Rekordniedrigwasser hat die Bedingungen komplett geändert. Zwar gab es wenig Schiffsverkehr und spiegelglattes Wasser, dafür kaum Strömung und schwereres Vorankommen in seichten Bereichen.“

So galt auch in diesem Jahr wieder einmal: Der Rheinmarathon ist kein gewöhnliches Rennen – er ist ein Erlebnis, das Körper und Geist gleichermaßen fordert und formt.

 

Quelle: WSVH Wassersportverein Honnef e.V. ( ann-hei)

06.10.2026