Kaum aufgestellt, schon beschädigt: Die erst kürzlich installierte Stele am Adenauerweg unterhalb des Rhöndorfer Türmchens ist offenbar am Dienstagnachmittag Ziel mutwilliger Zerstörung geworden.
Wie Anwohner berichten, wurden zahlreiche Steine von den historischen Maueranlagen oberhalb des Wirtschaftsweges herabgeworfen. Dabei entstand nicht nur Schaden an der neuen Informationsstele, sondern es entstand auch eine erhebliche Gefahr für Spaziergänger, Jogger, Kinder und Hunde, die den Weg frequentieren.
Besonders kritisch: Die betroffenen Maueranlagen dürfen nicht betreten werden. Darauf weisen neu angebrachte Schilder an den Treppenaufgängen ausdrücklich hin. Nach bisherigen Beobachtungen wurden die Steine gezielt von dort auf den darunter verlaufenden Weg geschleudert.
„Das war kein Kinderstreich, sondern eine respektlose Beschädigung öffentlichen Eigentums“, heißt es von Augenzeugen. Noch schwerer wiegt jedoch die mögliche Gefährdung von Menschen. Wären Fußgänger, Kinder oder Tiere von den herabgeworfenen Steinen getroffen worden, hätte der Vorfall deutlich schlimmere Folgen haben können.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Beschädigungen an der neu errichteten Stele zeigen jedoch, wie schnell Vandalismus nicht nur Sachwerte zerstören, sondern auch Menschen gefährden kann.
Der Vorfall sorgt in Rhöndorf für Unverständnis. Gerade erst wurde der Adenauerweg mit neuen Informationselementen aufgewertet, um Besuchern die Geschichte und Bedeutung des traditionsreichen Weges näherzubringen. Dass eine dieser Installationen bereits kurz nach ihrer Aufstellung beschädigt wurde, stößt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Bedauern.
Es ist eine Seite des Alltags, die man im ansonsten idyllischen Weinortsteil nur selten wahrnimmt, die jedoch deutlich macht, wie wichtig ein respektvoller Umgang mit öffentlichem Eigentum und gemeinschaftlich geschaffenen Einrichtungen bleibt.
(eb-ki) — Quelle: (fp)
14.10.2026




