
Frankfurt wurde von Rhöndorf deutlichen mit 72:94 (36:40) distanziert. Entscheidend war eine bärenstarke zweite Halbzeit der Dragons, in der man die Skyliners Juniors dominierte. Es war in doppelter Hinsicht ein wichtiger Erfolg: Einerseits festigte man den siebten Tabellenplatz und auf der anderen Seite entschied man den direkten Vergleich mit den Hessen deutlich für sich.
Von einem Befreiungsschlag zu sprechen wäre sicherlich verfrüht. Der souveräne Erfolg in Frankfurt hilft im Hinblick auf das Restprogramm aber eindeutig. Mindestens ebenso wichtig wie die zwei Punkte für die Tabellensituation, ist nämlich das gestärkte Selbstvertrauen der Dragons.
Der Start in die Begegnung gestaltete sich für Rhöndorf noch ziemlich holprig. Die Defensive agierte von Beginn an ordentlich. Vor allem die Kreise von Malick Kordel wurden effektiv eingeengt, teilweise mit einer gut funktionierenden Zonenverteidigung aber auch durch engagiertes Eins-gegen-Eins, bei dem sich Marco Rahn und Tim Smith Jr. hervortaten. Offensiv wollte bei den Dragons aber nicht viel fallen. So legten die Skyliners zunächst fünf Punkte vor (7“/11:6). Ab der neunten Minute legten die Gäste den dann Schalter um. Die Initialzündung lieferte Danas Kazakevicius mit einem Doppelschlag in der neunten Minute zum 13:12.
Vier Minuten später brachte Marko Rosic Rhöndorf dann mit drei erfolgreichen Freiwürfen erstmals in Front (13“/20:21). Beide Teams drückten in der Folge ordentlich aufs Tempo. In der Spielphase erarbeiteten sich die Dragons sukzessive die Oberhand in der Partie. Die Pausenführung fiel mit vier Punkten zwar knapp aus (36:40), das zweite Viertel gewannen die Rheinländer mit 17:26 aber deutlich. Ein paar Flüchtigkeitsfehler weniger und es wäre bereits zu dem Zeitpunkt mehr drin gewesen.
Im dritten Viertel behauptete Rhöndorf nicht nur den Vorsprung, sondern baute ihn Stück für Stück aus. Kelvin Omojola (8 Pkt./8 Reb.) war der Energyzer für die erste zweistellige Führung der Dragons. Gekrönt wurde die vorentscheidende Phase durch einen krachenden Dunk von Danas Kazakevicius (13 Pkt.) zum 53:65 (30“). Plötzlich drehte dann auch noch Tim Smith Jr. auf. Der Mann aus Ohio stand zur Halbzeit noch bei null Punkten, verzückte die Fans im dritten Viertel mit einigen Kabinettstückchen und klinkte insgesamt 17 Punkte ein. Zum Topscorer der Dragons avancierte Janne Müller (19 Pkt.), der einmal mehr sein großes Potenzial unter Beweis stellte. Rückblickend betrachtet war es jedoch eine überzeugende Teamleistung, wie sie Coach Marko Zakovic geschmeckt haben dürfte. Insgesamt 24 Assist sind schon eine deutliche Ansage, davon gingen alleine sieben auf das Konto von Antonio Pilipovic. Am Ende waren sich alle einig, so kann’s weitergehen!
Marko Zarkovic (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir merken langsam, dass wir viel besser sind, wenn wir als Mannschaft auftreten. 24 Assists sind super und auch die Verteidigung war sehr solide. Aber das alles bedeutet nichts, wenn wir bei der nächsten Begegnung nicht so weiterspielen.“
Dragons Rhöndorf: Omojola (8 Pkt./1-3er/8 Reb.), Smith (17/1), Rosic (11/3), Pilipovic (2), Reinhart (6/2), Lagerman (6), Kazakevicius (13), Diallo (2), Rahn (10/1/7) Janeck (2), Müller (19/1)
Skyliners Juniors: Hecker (10 Pkt.), Omog (7/1-3er), Kordel (9/11 Reb.), Edoka (14), Zentgraf, Chukwuma (4/1), Haskins, Crnjac (9/1), Esser (2), Peters, Baumgarten
Dragons Rhöndorf / Skyliners Juniors: 2er 28/47 (60%) / 23/49 (47%), 3er 6/18 (33%) / 4/21 (19%), FG 34/65 (52%) / 27/70 (39%), FT 20/27 (74%) / 14/19 (74%), ASS 24 / 7, REB 39 / 38, ST 7 / 1, TO 9 / 13, BS 3 / 4, PF 16 / 21
Weiter geht es am Samstag, den 22.3.2025 im Bad Honnefer Dragonsdome gegen BBC Coburg .
Tip Off ist um 18:00 Uhr
Quelle: Dragons Rhöndorf (kb)
16.03.2025