Geborgen in Gottes Hand – 11. Kommunionkinder-Wochenende im Haus Venusberg-Jugendbildungsstätte Bonn

Kommunionkinder Wochenende 2026 - Foto© Katholisch am Siebengebirge (4)

„Schön, dass du da bist!“ So beginnen wir traditionsgemäß unser Kommunionkinder- Wochenende am 21/22.Februar 2026 und so gabt es zu Beginn im großen Saal ein reges Durcheinander von Händen, die sich schütteln, oder Oberkörpern, die sich leicht verbeugten.

Nach der Begrüßung steht die Kind-Eltern Challenge auf dem Programm. Dafür reiste unser Jugendreferend Christoph Thomas wieder mit 4 großen Mülltonnen und 10000 Parkhölzer an. Riesige Türme wuchsen in die Höhe, manche mit sehr stabilen Fundamenten andere filigran aber doch stabil. Kreativität und Fantasie konnten ich austoben wie die Namen der Türme unschwer vermuten lassen: zackigste, massivste, konsequenteste, architektonisch anspruchsvollste, akkurateste, höchste und systematischste. Spaß pur! Zur Erinnerung gab es eine Urkunde.
Nach der Kaffeepause gingen Eltern und Kinder getrennte Wege, um sich tiefer mit dem Thema zu beschäftigen. Für die Kinder gab es vier verschieden Workshops, die sie nacheinander besuchten. Welch tolles Geschenk hat uns Gott mit unserem Greifwerkzeug Hand gegeben. Sie sind einzigartig und können so viel tun: Halt,Trost, Vertrautheit und Zärtlichkeit… geben, die können aber auch schlagen und wehtun… Über all das wurde intensiv gesprochen. „Handfeste“ Endprodukte waren erstens eine eigene Gipshand, in die in der zweiten ElternKindEineit der Name des Kindes hineingeschrieben wurde und über alles, was mit diesem Namen zu tun hat, gesprochen wurde. Zweitens wurde ein Hosentaschenbuch gestaltet mit dem Deckblatt des schönen Bildes von Sieger Köger und den Gedanken zu Händen. Im dritten Workshop ging es um die Bedingungen der Segnung der Kinder durch Jesus und hier wurde schon der Gottesdienst mit vorbereitet. Erholung vom Denken und Tun lieferten die Beschäftigung mit vertrauensbildenden Maßnahmen.
Zur Ruhe kamen alle bei der berühmten Lichtmeditation am frühen Abend. Schön zu sehen, wie sich gerade auch unsere lebhaften Jungs beim Schauen des Licht, beim Zuhören von meditativen Musik und beim funkelnden Gestalten ihres Teelichtes positiv beeinflussen lassen.
Da das Wetter sich das ganz Wochenende als indoor beeinflussend zeigte, verbrachten alle den Sonntagvormittag mit entsprechenden Aktivitäten. Sehr einladend zum Nacharbeiten waren die tollen Bastelangebote, wenn man sich nicht wieder beim Buzzerlauf auspowern wollte.
Zur hl. Messe wurde um 11 h sehr einladend von allen Kokis geläutet. Kaplan Stefano* kam hinauf zum Venusberg und feierte mit allen einen fröhlichen, spirituell anregenden Gottesdienst. Tausend Dank dafür.
Große Aktivität ist bei der ebenfalls zum ständigen Repertoire gehören Bück-Klatsch-Laola-Welle zu beobachten. Mehr lachende Gesichter bei den Eltern, für die Kidis ist es nicht immer einfach für den Sieg zu arbeiten, wenn um sie herum sich amüsierende Eltern stehen. Da will man doch wissen, was ist da los.
Gegen Ende zeigten wir die aufgenommen Bilder – Amüsement auf beiden Seiten. Zum Feedback dürfen die Kinder sich wieder bewegen, schnell, langsam je nach Gusto. Die Eltern gaben uns als Feedback das Fazit:

Ein wohltuendes, den Glauben und die Gemeinschaft stärkendes Wochenende wurde verbracht mit viel Kreativität, Gesang, Lachen, Diskussion, Gebet, Meditation, Spiritualität und natürlich gutem Essen. Einen herzlichen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben: die Eltern, die das KokiWochenende-Abenteuer mit ihren Kindern gewagt haben, unseren fünf Messdienerinnen, die überall zugange waren und viel zur guten Atmosphäre beigetragen haben und nicht zuletzt dem KokiTeam, das viel Herzblut in dieses zusätzliche Modul zur Kommunionvorbereitung steckt.

 

Unser herzlicher Dank gilt auch Pfarrer Torsten Kürbig,  der durch Übernahme des Gottesdienstes von Kaplan Stefano in Bad Honnef dessen Kommen erst ermöglichte.

 

 

Quelle: Katolisch am Siebengebirge – Hiltrud Bennemann

26.02.2026