RUDERN — Toller Erfolg für den WSVH bei der EUREGA 2026

100 km-Team auf dem Wasser: Schlagmann Christoph Rademacher, 2.v.r., mit Mannschaft -- Foto© WSVH

Renngemeinschaft WSVH und WSVG zum dritten Mal in Folge auf Platz 1!

Am ersten Maiwochenende, Samstag 2. Mai, fand die 34. Europäische RheinRegatta (EUREGA) statt. Ausrichter der Europäischen RheinRegatta ist der Bonner Ruder-Verein 1882.
Eine Mannschaft mit Beteiligung des WSVH nahm an der diesjährigen Langstreckenregatta über 45 km von Neuwied bis Bonn teil. Sie startete in der Kategorie Masters Mixed Doppelvierer mit Steuerfrau/mann Altersklasse E (55 Jahre). Die Wetterbedingungen – Süd- also Schiebewind und die Temperatur – waren an sich sehr gut, nur der relativ niedrige Wasserstand machte das Rudern zwischenzeitlich sehr „zäh“.
Doch all dies konnte nicht verhindern, dass die Renngemeinschaft den 3. Sieg der EUREGA in Folge einfuhr und das, mit einem deutlichen zeitlichen Abstand (über 8 Minuten) zum Zweitplatzierten.
Die erfolgsverwöhnte Mannschaft mit Elmar Witten, Nele Fischer (beide WSVH) sowie Jens Reppahn, Saskia Palluck und Steuermann Nicolai Grandisch (WSV Godesberg) zeigte damit deutlich ihre Überlegenheit auf dem Wasser. Verletzungsbedingt fuhr die Renngemeinschaft diesmal mit einer leicht anderen Besetzung. Nele Fischer (WSVH) sprang für Regina Koster (WSVH) ein.
Einen weiteren beachtlichen Erfolg konnte WSVH-Mitglied Christoph Rademacher einfahren. Er hatte sich mit einer Renngemeinschaft in der Klasse Männer Masters E mit Steuermann, auf die 100 km-Strecke begeben.

Die fünf Ruderer vom Ruderklub am Baldeneysee, Wassersportverein Godesberg, Ruderverein Blankenstein-Ruhr und Wassersportverein Honnef verfehlten den Sieg nur um knapp zwei Minuten, lagen aber mehr als zehn Minuten vor dem drittplatzierten Boot. Und einen persönlichen Triumph konnten sie ebenfalls einfahren: Mit einer Gesamtzeit von 5:59:05 erreichten sie ihr Ziel unter 6 Stunden zu bleiben.
Nachdem sich das Wetter während des Rennens noch einigermaßen stabil zeigte, öffnete der Himmel zur Siegerehrung seine Schleusen. Aber wie heißt es unter Ruderern: Wassersport ist nasser Sport, auch wenn das Wasser mal von oben kommt.

WSVH und WSVG nach dem Sieg, vl.n.r: Steuermann Nicolai Grandisch, Jens Reppahn, Nele Fischer, Saskia Palluck und Elmar Witten — Foto:© WSVH

Quelle: Wassersportverein  Bad Honnef —  Annette Heinemann

6.5.2026