Manchmal schreibt das Leben die Satire selbst. In diesem Fall genügt ein Blick auf die frisch zugepflasterte Straße sowie die Flächen vor der erzbischöflichen Gesamtschule in der Rommersdorfer Straße. Da reibt sich der kritische Betrachter nur noch ungläubig die Augen. Doch einem Wunder gleich erscheint ihm plötzlich das Graffiti an der Wand wie eine Erleuchtung und es erschließt sich ihm der Sinn solch kommunaler Planung.
Alles nur geträumt? Leider nein…
Aber nun im Ernst: Als SPD Bad Honnef kritisieren wir die unbegreifliche Flächenversiegelung vor der Gesamtschule an der Rommersdorfer Straße. Die gesamte neu entstandene und von jeglichem Grün befreite Fläche sendet aus unserer Sicht ein völlig falsches Signal in einer Zeit, in der Städte und Gemeinden verstärkt auf Klimaanpassung, Begrünung und Entsiegelung setzen müssen.
“Gerade im Umfeld einer Schule hätten wir selbstverständlich eine Gestaltung mit Grünflächen, Bäumen oder wasserdurchlässigen Materialien erwartet”, so Guido Leiwig, Fraktionsvorsitzender der SPD Bad Honnef. Jeder Quadratmeter, der Regenwasser aufnehmen kann und an heißen Tagen für Abkühlung sorgt, sei ein Gewinn für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.
Die SPD fordert die Stadtverwaltung und das Bistum zu einer konsequenten Neugestaltung auf und erwartet, dass auch bei allen zukünftigen Baumaßnahmen Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität grundsätzlich mitbedacht werden und Möglichkeiten zur Begrünung sowie zur Reduzierung versiegelter Flächen stärker berücksichtigt werden. Klimaschutz gehört nicht nur zur sonntäglichen Predigt, sondern muss immer und bei allen städtebaulichen Entscheidungen eine zentrale Leitlinie sein.
Quelle: SPD Bad Honnef (km)
23.07.2026
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