Am vergangenen Samstag (15.8 26), haben rund 150 Helferinnen und Helfer aller Altersklassen am vorgezogenen RhineCleanUp in Bad Honnef teilgenommen. Die Aktion nutzte das außergewöhnlich niedrige Rheinwasser, das derzeit große Bereiche des Flussbetts freilegt und damit ideale Bedingungen für eine umfassende Müllsammlung bietet.
Treffpunkt war die Treppe zur Inselbrücke. Offiziell war die Sammelaktion von 9 bis 13 Uhr angesetzt, doch bereits vor Beginn waren die ersten Teilnehmenden vor Ort, ließen sich informieren und legten kurz darauf los. Wenige Minuten später waren zahlreiche Freiwillige am Ufer, im freigelegten Rheinbett und rund um die Insel Grafenwerth unterwegs und sammelten Müll, der sich über lange Zeit angesammelt hatte.
Die Resonanz war so groß, dass das bereitgestellte Material schnell vergriffen war. 40 Greifzangen, 300 Schwerlast-Müllbeutel und 140 Paar Handschuhe wurden innerhalb kurzer Zeit ausgegeben. Die Organisatoren besorgten spontan weiteren Nachschub. Auch das Aalkönigkomitee, das die Aktion mit Getränken unterstützte, legte nach und spendierte den Helferinnen und Helfern zusätzlich Eis.
Die Idee für den vorgezogenen RhineCleanUp – der reguläre Termin ist erst am 12. September – kam von Emily Solzbacher, Leiterin der DLRG‑Jugend Bad Honnef/Unkel. Sie sah das extrem niedrige Rheinwasser als Gelegenheit, besonders viel Müll aus dem Flussbett zu holen. Nach einem Gespräch in der Familie nahm die Planung schnell Fahrt auf.
Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von der großen Beteiligung und dem Engagement der vielen Freiwilligen. Gleichzeitig wurde sichtbar, welche Mengen Müll sich am Rheinufer angesammelt hatten. Überall standen graue Säcke oder es wurden Haufen gebildet. Unter den Funden waren Fahrräder, Kinderwagen, Autobatterien, Reifen, große Mengen Metallschrott und Glas. Hinzu kamen zahlreiche Plastikteile sowie verschiedene Elektrogeräte, darunter Schallplattenspieler, Fernseher und Handys.
Der Bauhof der Stadt Bad Honnef übernahm den Abtransport der gesammelten Müllmengen.
Auch Bürgermeister Philipp Herzog packte selbst mit an und zeigte sich beeindruckt von der großen Beteiligung. Er dankte allen Helferinnen und Helfern und betonte, wie wichtig gemeinsames Engagement für Umwelt und Stadt sei.
Für die Organisatoren war der vorgezogene RhineCleanUp ein voller Erfolg. Die große Zahl der Teilnehmenden, die Menge des gesammelten Mülls und die spontane Unterstützung vieler Beteiligter machten deutlich, wie viel gemeinsam erreicht werden kann.
Vorher sah es so aus ..
Bilder der Reinigungsaktion ..
(eb-ki) Fotos:© Thomas Scheben
18.08.2026




















































































