Korridorsanierung: Grunwald begrüßt Fortschritte – aber fordert konkrete Lösungen für Rhöndorf und Meckenheim — Jonathan Grunwald im Gespräch mit dem NRW-Bahnbevollmächtigtem Dr. Jens Gräfer

Jonathan Grunwald MdL -- Mobilität -- Foto© Büro Grunwald

Die rechtsrheinische Korridorsanierung schreitet voran. Auf der Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden wird derzeit in kurzer Zeit umfassend modernisiert. Für den Landtagsabgeordneten des südlichen Rhein-Sieg-Kreises, Jonathan Grunwald, ist das ein wichtiges Signal: „Die Arbeiten zeigen, dass sich bei der Schieneninfrastruktur in der Region endlich etwas bewegt. Der Mehrschichtbetrieb und die Arbeiten am Wochenende lassen bereits deutliche Baufortschritte in Bad Honnef und Königswinter erkennen.“ Gleichzeitig bleiben aus seiner Sicht zwei konkrete Punkte, bei denen dringend Lösungen gefunden werden müssen.

Darüber hat sich Grunwald im Düsseldorfer Landtag mit Dr. Jens Gräfer, dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die fehlende vollständige Barrierefreiheit am Bahnhof Rhöndorf sowie die Eisenbahnunterführung in Meckenheim.

Rhöndorf: Korridorsanierung darf Barrierefreiheit nicht ausklammern

Dass der Bahnhof Rhöndorf trotz der umfangreichen Modernisierungsarbeiten nicht vollständig barrierefrei wird, sorgt vor Ort für erheblichen Unmut. Grunwald brachte im Gespräch insbesondere das Unverständnis des Nell-Breuning-Berufskollegs sowie die Anliegen von Seniorinnen und Senioren, jungen Menschen und Familien aus Rhöndorf gegenüber der Bahn zur Sprache.

„Die Korridorsanierung ist ein großer und wichtiger Schritt für unsere Region. Man sieht, dass auf der Strecke in kurzer Zeit viel bewegt wird. Umso wichtiger ist es, den Unmut und das Unverständnis der Menschen in Rhöndorf ernst zu nehmen. Ich habe diese Rückmeldungen sehr deutlich mit nach Düsseldorf genommen und gegenüber der Bahn auf den Tisch gelegt“, erklärt Grunwald.

Für den Abgeordneten steht fest: Sollte die vollständige Barrierefreiheit im Zuge der laufenden Arbeiten nicht mehr hergestellt werden können, müsse die Bahn für die Zwischenzeit eine verlässliche Alternative schaffen: „Sollten alle Bemühungen, die Barrierefreiheit jetzt doch noch herzustellen, scheitern, erwarte ich von der Bahn die Finanzierung einer Übergangslösung für die Menschen, die auf den barrierefreien Ein- und Ausstieg in Rhöndorf angewiesen sind – und zwar so lange, bis die Bedingungen in Rhöndorf endlich angeglichen sind.“

Grunwald drängt darauf, die offenen Abstimmungen nun zügig abzuschließen und das Projekt in die Umsetzung zu bringen: „Hier müssen den Ankündigungen endlich Taten folgen. Die notwendigen Vereinbarungen gehören jetzt zum Abschluss gebracht. Die Menschen warten lange genug auf die wichtige Verkehrsentlastung. Wir wollen Bagger rollen sehen!“

 

Quelle: Wahlkreisbüro Jonathan Grunwald MdL

23.09.2026


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