Am dritten Sonntag (20.9.26) im September gab es in St. Marien, Rhöndorf viel zu feiern Zum einen eröffnete die Festmesse das Pfarrfest zum anderen hatte Chantal Erdmann eingeladen, um ihre Beauftragung als Gemeindereferentin zu feiern. Diese hatte Weihbischof Asgar Puff einen Tag vorher ausgesprochen. Chantal Erdmann hat ihre dreijährige Assistenzeit beendet und verstärkt nun das Team im pastoralen Sendungsraum Katholisch im Siebengebirge. Sie sprach kurz über ihren Werdegang und verheimlichte nicht, dass sie als Großstadtpflanze (Duisburg) den Raum Königswinter zunächst als eine Aneinanderreihung von kleinen Dörfern sah. Mittlerweile fühlt sie sich hier sehr wohl und freute sich mit ihren WegbegleiterInnnen und vielen Gemeindemitgliedern aus allen Gemeinden zusammen den Beginn ihrer Zeit als Gemeindereferentin feiern zu können. Das Motto „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9, auch Hungertuchmotto von 2019) passt für sie gut zu diesen Neubeginn – vielleicht auch geografisch, wurden allen noch mal vor Augen geführt, wie groß der neu zu schaffende pastorale Raum Katholisch am Siebengebirge sein wird, als Pfarrer Hoitz alle Orte beim Vorlesen der Beauftragungsurkunde nannte. Am Schluss der hl. Messe gab es viele Dankesworte und Geschenke. Besonderen Dank von Chantal Erdmann ging an den leitenden Pfarrer Markus Hoitz und an die als Mentorin fungierende Gemeindereferentin Dorothee Steinmann.
Die musikalische Mitgestalten des feierlichen Gottesdienstes oblag den Rheinbreitbacher Bläsergruppe, die auch beim anschließenden Pfarrfest für musikalische Akzente sorgte.
Fotos : Hiltrud Bennemann
Im Evangelium des Tages hörten wir im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Alle bekommen den gleichen Lohn, ob sie den ganzen Tag oder nur eine Stunde gearbeitet haben. Wir empfinden das als ungerecht, doch Gott rechnet anderes und sagt zu den sich Beklagenden, bekamst du nicht das, was wir vereinbart hatten. Für Gott sind wir alle gleich, egal wie viel wir zu bieten haben. Nicht nur für die Kinder ein nicht einfach zu verstehendes Beispiel vom Himmelreich. Chantal Erdmann wendet sich mit einen kleinen Beispiele an die Kinder. Sie fragte nach den Aufstehenszeiten. Da waren einige schon sehr früh auf den Beinen auch um bei dieser besonderen Messe dabei sein zu können. Als „Lohn“ gab es für die Frühaufsteher eine Tüte Gummibärchen – aber auch für alle anderen Kinder, selbst, wenn sie auf den letzten Drücker aufgestanden waren.
Im Anschluss startete – leider bei mäßigem Wetter – das Pfarrfest rund um die Kirche. Ihren ersten Auftritt hatten traditionell die „Schelleböömsche“ der großen Selhofer KG. Parallel dazu kümmerten sich die Gemeindemitglieder um das leibliche Wohl und boten Wurst, Fritten, Suppe, Reibekuchen sowie gekühlte Getränke an. Am Nachmittag sorgte das Kuchenbuffet für rege Nachfrage.
Einige Impressionen vom Pfarrfest ..
Quelle: Hiltrud Bennemann — Fotos Pfarrfest: © Thomas Scheben
23.09.2026























