Eine schöne Bescherung … Preiserhöhungen bei den Eintrittsgeldern für das Freizeitbad Grafenwerth


Mit einer Stimme Mehrheit hat der Stadtrat Bad Honnef vor allem Familien und Kindern ein trauriges ´Weihnachtsgeschenk´ beschert. Die Eintrittspreise für das Freizeitbad Grafenwerth werden erhöht, ausgenommen die ohnehin teuren Saisonkarten. Die Zehnerkarte für Kinder wird 2026 gar 20 Prozent teurer sein. Zwanzig Stimmen von CDU und Bürgerblock befürworteten die Beschlussvorlage der Verwaltung, dagegen sprachen sich 19 Stimmen von Grünen, SPD, Volt, FDP und AfD aus.

Leider fanden übergeordnete Gesichtspunkte keine Beachtung. Ein öffentliches Freibad kann niemals ´wirtschaftlich´ betrieben werden. Ähnlich kulturellen Einrichtungen wie Oper, Schauspiel oder Museum ist und bleibt es ein Zuschussbetrieb. Warum sollte eine Gemeinde diese Zuschüsse nicht zähneknirschend, sondern ganz im Gegenteil bewusst auf sich nehmen?

Ein Freibad ist wichtig als Ort der Freizeitgestaltung vor allem für Kinder und Jugendliche, körperliche Aktivitäten können zwanglos, also ohne Verein oder Trainer erfolgen, das Schwimmenlernen ist zudem eine dringende öffentliche Aufgabe. Weiterhin dient gerade das Freizeitbad Grafenwerth angesichts des Klimawandels als wichtiger grüner Ort auf unserer grünen Insel. An heißen Sommertagen eine Klimaoase für die Menschen der Innenstadt.

Leider fand selbst ein von Volt eingebrachter Not-Antrag, den freien Eintritt wenigstens auf Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr auszudehnen, keine Zustimmung.

Im Sommer 2026 will der Stadtrat die gesamte Tarifstruktur einer Überprüfung unterziehen. Volt wird dann Vorschläge unterbreiten, die den übergeordneten Gesichtspunkten sowie sozialen Erwägungen Rechnung tragen werden.

Volt-Fraktion im Stadtrat Bad Honnef
Gabriele Clooth-Hoffmeister — Thomas Peter

13.12.2025


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