Freibad: Kinder sollen mehr zahlen — CDU und Bürgerblock belasten Familien überproportional

Freibadpreise 2025 -- Grafik B90-Die GRÜNEN Bad Honnef

Die Bad Honnefer Grünen kritisieren scharf den Beschluss von CDU und Bürgerblock, die Eintrittspreise im Freizeitbad Grafenwerth für Kinder und Familien deutlich stärker zu erhöhen als für Erwachsene. Während Erwachsene Preissteigerungen von rund 10 Prozent verkraften, die einigermaßen die Inflation abdecken, steigen die Tarife für Kinder um bis zu 16,7 Prozent, weit über der realen Inflation.

Besonders unverantwortlich: In Bad Honnef zahlen Kinder bereits ab drei Jahren Eintritt, während in umliegenden Gemeinden erst ab sechs Jahren Gebühren anfallen. Ein Antrag, das Eintrittsalter endlich an diese regionale Praxis anzupassen, wurde von CDU und Bürgerblock abgelehnt.

Dabei zeigt der Wirtschaftsplan klar: Eine moderatere Erhöhung unter 10 Prozent – analog zu den Erwachsenen – wäre wirtschaftlich problemlos möglich. Die geplanten Mehreinnahmen von rund 10,7 Prozent für 2026 und 2027 wären weiterhin erreichbar.

Statt Familien zu entlasten, beschließt die Mehrheit höhere Belastungen für die Jüngsten und schwächt damit gezielt den familienfreundlichen Anspruch des Freizeitbads.

Die Grünen fordern:

  • Kinder bis 6 Jahre kostenfrei,
  • maximal 10 % Tarifsteigerung auch für Kinder und Familien,
  • sozial verträgliche Anpassungen statt unverhältnismäßiger Preisaufschläge bei den Jüngsten.

Dieser Beschluss belastet gerade die Familien in unserer Stadt. Wer sich Familienfreundlichkeit auf die Fahnen schreibt, darf Kinder nicht stärker zur Kasse bitten als Erwachsene“, so die Grünen Bad Honnef.

Quelle: B90/Die GRÜNEN Bad Honnef (bk)


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