146 Personen feierlich im Siegburger Kreishaus eingebürgert

Einbürgerung 2023 - (v.r.n.l.): Landrat Sebastian Schuster, Hamza Elias, Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises. Foto© Rhein-Sieg-Kreis

Landrat Sebastian Schuster händigte jetzt im Rahmen einer Feierstunde im Großen Sitzungssaal des Siegburger Kreishauses gemeinsam mit Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises, 69 Personen die Einbürgerungsurkunden aus. Die weiteren Urkunden wurden bereits am 17. August 2023 durch Dezernent Dr. Michael Rudersdorf ausgehändigt. Aufgrund der Anzahl  der Einbürgerungen finden sie dieses Mal an zwei aufeinanderfolgenden Terminen statt.

„Ich freue mich, Ihnen heute Ihre Einbürgerungsurkunden überreichen zu dürfen und beglückwünsche Sie zur deutschen Staatsbürgerschaft,“ sagte Landrat Sebastian Schuster. „Mit dem Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft haben Sie Rechte und Pflichten übernommen. Ein wichtiges Recht ist das Wahlrecht. Nehmen Sie dieses wahr“, appellierte Landrat Schuster an die Neubürgerinnen und Neubürger.

Von den insgesamt 146 Neubürgerinnen und Neubürgern kommt der überwiegende Teil dieses Mal mit 62 Personen aus Syrien.

Wie beispielsweise Hamza Elias. Der 17-Jährige kam 2015 nach Deutschland: „Meine Reise von Syrien bis hin zur deutschen Staatsbürgerschaft ist eine Geschichte von Hoffnung, Resilienz und dem Glauben an eine bessere Zukunft für mich und meine Familie“, sagt er. „Ich mache gerade mein Abitur, und mein Traum ist es, Medizin zu studieren. Als Arzt möchte ich den Menschen helfen und der Gesellschaft wieder etwas zurückgeben!“

Die übrigen Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten:

Ägypten (1), Afghanistan (7), Angola (1), Brasilien (1), Bulgarien (4), Eritrea (1), Frankreich (1), Griechenland (6), Irak (3), Iran (4), Israel (1), Italien (2), Kasachstan (1), Kenia (2), Kroatien (1), Libanon (2), Marokko (2), Pakistan (1), Polen (2), Portugal (1), Rumänien (7), Russische Föderation (1), Schweden (1), Slowakische Republik (2), Spanien (1), Sri Lanka (1), Thailand (4), Türkei (13), Tunesien (1), Ukraine (3) und Ungarn (5). Eine Person war bis dato staatenlos.

Die Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in den nachfolgend genannten Gemeinden:

3 in Alfter, 9 in Bad Honnef, 13 in Bornheim, 13 in Eitorf, 7 in Hennef, 12 in Königswinter, 7 in Lohmar, 9 in Meckenheim, 1 in Much, 10 in Niederkassel, 8 in Rheinbach, 30 in Sankt Augustin, 16 in Siegburg, 1 in Swisttal, 6 in Wachtberg und 1 in Windeck.

Unter den 146 neuen deutschen Staatsangehörigen befinden sich 56 weibliche und 63 männliche Erwachsene sowie 27 Kinder.

Von den 146 Einbürgerungskandidaten wurden 34 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Vor der eigentlichen Einbürgerung werden die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland abgeben; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wird zum Schluss der Einbürgerungsfeier mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Persönlicher Ansprechpartner für alle Zugewanderten ist der Neubürgerbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber. Er bietet nach telefonischer Vereinbarung Sprechstunden an. Termine können mit ihm telefonisch unter der Rufnummer 02295/902318 oder 0160/8230810 oder per E-Mail an ludwig@neuber.de vereinbart werden. Der Kontakt kann auch über das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises, – Der Landrat -, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Telefon 02241 /13-3066, E-Mail: integration@rhein-sieg-kreis.de hergestellt werden.

 

Quelle: Rhein-Sieg-Kreis (hei)

28.8.23 – 271