Die 53. Ausgabe des Volkswanderns „Sieben auf einen Streich“ des Skiclubs Bad Honnef hat am Sonntag (3.5.26) erneut eine große Resonanz gefunden. Bereits um 6.30 Uhr warteten die ersten Wanderfreunde auf die Ausgabe der Startkarten, die ab 7.30 Uhr an der Endhaltestelle der Linie 66 ausgegeben wurden. Mit jeder einfahrenden Straßenbahn wuchs die Schlange weiter an, sodass sich im Laufe des Morgens rund 1950 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Strecke begaben.
Für die Veranstaltung standen 1350 goldene Startkarten mit Medaille für die 26‑Kilometer‑Strecke sowie 150 silberne Karten für die 18‑Kilometer‑Route bereit. Schon gegen 9 Uhr waren alle farbigen Karten vergriffen. Später eintreffende Wandernde erhielten weiße Stempelkarten ohne Medaille. Eine Auszeichnung gab es ohnehin nur für diejenigen, die alle Kontrollpunkte vollständig dokumentierten.
Nach den leichten Regenfällen am Samstag zeigte sich das Wetter am Sonntag von seiner freundlichen Seite. Bei Temperaturen um 20 Grad herrschten ideale Bedingungen für die anspruchsvolle Tour über sieben markante Höhenzüge des Siebengebirges. Insgesamt acht Kontrollstationen waren eingerichtet, an denen mehr als 60 Helferinnen und Helfer im Einsatz waren.
Die schnellsten Wandernden erreichten bereits um 11.27 Uhr wieder das Ziel – deutlich früher als der Großteil der Teilnehmenden, der sich mehr Zeit für Pausen und Ausblicke nahm.
Zur Mittagszeit füllte sich die Verpflegungsstation am Forsthaus Lohrberg (Kontrollpunkt 6) schnell. Dort sorgte das Team um Gesellschaftswartin Julia Zeisner‑Mahal für die Versorgung der Wandernden. Bei Getränken, Brötchen und Erbsensuppe mit Würstchen konnten Kräfte für den weiteren Weg gesammelt werden.
Die Teilnehmenden kamen nicht nur aus der Region. Wanderfreunde aus Bonn, Köln, Berlin, Hamburg, Sachsen, den Niederlanden und sogar aus London nutzten die Gelegenheit, das Siebengebirge zu erleben.
Eine wichtige Rolle spielte erneut das Deutsche Rote Kreuz Siebengebirge. Mit 18 Einsatzkräften stellte das DRK die medizinische Betreuung entlang der Strecke sicher. Für die Helferteams verlief der Tag weitgehend ruhig. Ein 12‑jähriger Teilnehmer galt zwischenzeitlich als vermisst, konnte jedoch nach kurzer Zeit wohlbehalten aufgefunden werden. Zudem mussten einige Blasenpflaster ausgegeben werden – ernsthafte Zwischenfälle blieben aus.
Am späten Nachmittag lobten Bad Honnefs Bürgermeister Philipp Herzog und Kersten Kerl von der Bad Honnef AG (BHAG) die Organisatoren und Helfer für ihren Einsatz. Die Veranstaltung biete auch neuen Teilnehmenden eine gute Möglichkeit, die Landschaft rund um Bad Honnef kennenzulernen. Kerl kündigte an, dass die Bad Honnef AG die Veranstaltung auch in den kommenden Jahren unterstützen werde, was von den Anwesenden mit viel Beifall aufgenommen wurde.
Zum Abschluss trafen sich viele Wandernde traditionell auf der Wiese am Wassersportverein. Bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Fritten und dem einen oder anderen Kaltgetränk klang der Wandertag in geselliger Atmosphäre aus.
Bis etwa 17.30 Uhr holten die letzten Wandernden ihren finalen Stempel ab und dokumentierten damit den Zieleinlauf nach einer Strecke zwischen Rhein, Drachenfels und Löwenburg. Kurz vor 18 Uhr erreichten schließlich die „Abwanderer“ das Ziel – jene Gruppe, die die Strecke abschließend kontrolliert und die Wegemarkierungen einsammelt. Auch Jens Kölzer, Leiter des DRK Siebengebirge, machte sich zum Abschluss noch einmal ein Bild vor Ort und stellte einen sicheren Ausklang der Veranstaltung sicher.
Der nächste Volkswandertag „Sieben auf einen Streich“ findet am Sonntag, 2. Mai 2027, statt.
Einige Impressionen vom Tag ..
(eb) Fotos:© Thomas Scheben
5.5.2026




























































































