Geschichtliche Orte begreifen und in die Zukunft retten: Schulen können sich jetzt für „denkmal aktiv“ bewerben

(c) Thomas Scheben

Was sind geschichtliche Orte im Rhein-Sieg-Kreis? Was erzählen sie über die Menschen, die hier gelebt, gelernt oder gearbeitet haben? Wo finde ich Spuren, die etwas über die Geschichte des Ortes verraten, was erfahre ich über Baumaterialien und Handwerk? Was sollte erhalten werden, welchen schädlichen Einflüssen sind Denkmale ausgesetzt und wie kann ich zur Bewahrung des Kulturerbes beitragen? Solchen Fragen gehen Schülerinnen und Schüler im Rahmen von „denkmal aktiv“-Projekten nach.

Allgemein- und berufsbildende Schulen können jetzt auch im Rhein-Sieg-Kreis, ab Klasse 5, für das Schuljahr 2022/2023 ihre Teilnahmeabsicht an dem spannenden und bewährten Programm in den Ring werfen; Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2022. Die Bewerbungsunterlagen finden sich zum Download unter denkmal-aktiv.de/teilnahme. Voraussetzung ist die Einreichung einer fach- und schulformgerechte Projektidee rund um den Lernort Denkmal.

Ob im Unterricht, in Schul-AG´s oder als Angebot im Ganztag: bei „denkmal aktiv“ beschäftigen sich Schulteams aus Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und fachlichen Partnerinnen und Partnern intensiv mit einem Kulturdenkmal ihrer Region. Seit 2021/2022besteht die Möglichkeit, auch schädliche Umwelteinflüsse auf das Kulturerbe zu untersuchen.

„denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“
Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, gemeinsam mit den Kooperationspartnern, steht unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Seit 2020/21 unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, in Zusammenarbeit mit den Schülerlaboren der Universität Bochum und Göttingen, „denkmal aktiv“.

 

Quelle: Rhein-Sieg-Kreis  (hei)

09.03.2022 – 122