Delegationsreise nach Griante-Cadenabbia stärkt europäische Freundschaft

In Cadenabbia vertiefen die Bürgermeister Philipp Herzog und Pietro Ortelli den Austausch zwischen ihren Kommunen und stärken die Städtepartnerschaft. Foto:© Stadt Bad Honnef

Derzeit befindet sich Bürgermeister Philipp Herzog gemeinsam mit einer rund 50-köpfigen Delegation des Partnerschaftskomitees Bad Honnef–Griante-Cadenabbia in der italienischen Partnerstadt Griante-Cadenabbia. Die Reise steht ganz im Zeichen des kommunalen Austauschs und der lebendigen Städtepartnerschaft.

Empfangen wurde die Delegation in der historischen Villa La Collina durch Bürgermeister Pietro Ortelli. In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Philipp Herzog die besondere Bedeutung der Begegnung: „Ein lebendiges Miteinander lebt von den Menschen, die sich mit Engagement und Leidenschaft für die Partnerschaft unserer beiden Städte einsetzen.“
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren der Partnerschaftskomitees auf beiden Seiten, die mit großem persönlichem Engagement die Reise vorbereitet und ermöglicht haben.
Als Zeichen der Verbundenheit überreichte die Delegation zwei besondere Geschenke: eine limitierte Skulptur des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer des Künstlers Prof. Ottmar Hörl sowie einen Baum – eine Zitterpappel (Populus tremula), Baum des Jahres 2026 in Deutschland.

Die Geschenke stehen symbolisch für die Partnerschaft zwischen den Städten.
Die Adenauer-Skulptur erinnert an gemeinsame europäische Werte wie Zusammenarbeit und Verständigung, während der Baum für Wachstum, Zukunft und Verwurzelung der Freundschaft steht.

Die italienischen Gastgeber zeigten sich sichtlich beeindruckt von dieser Geste. Als Ausdruck ihrer Dankbarkeit überreichten sie der Delegation eine Plakette, auf der die Kirche San Martino, Schutzpatron von Griante, abgebildet ist. Über der Kirche sind die Wappen beider Städte zu sehen, vereint unter dem Schutz des Heiligen.

Neben dem offiziellen Empfang standen weitere Programmpunkte im Mittelpunkt des Besuchs, die die Partnerschaft auf besondere Weise erlebbar machten:
So besuchte der Bürgermeister den Community Hub in Griante, ein Verein, der sich mit großem Engagement für Menschen mit Behinderung einsetzt und durch vielfältige Integrationsprojekte wichtige gesellschaftliche Arbeit leistet.

Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der Villa Carlotta mit ihren weitläufigen und kunstvoll gestalteten Gärten. Als Zeichen der Verbundenheit wurde dem Chefgärtner eine Rosenpflanze aus Rhöndorf überreicht, die künftig in den Gärten der Villa wachsen und an die Städtepartnerschaft erinnern wird.

Neben diesen Programmpunkten stehen Gespräche, Begegnungen und kulturelle Aktivitäten im Mittelpunkt des Besuchs. Der Austausch auf kommunaler Ebene sowie persönliche Kontakte, die teilweise über Jahrzehnte gepflegt werden, tragen dazu bei, die Partnerschaft zwischen den Städten weiter zu vertiefen.

Bürgermeister Herzog unterstreicht: „Unsere Städtepartnerschaft ist ein lebendiger Teil der europäischen Idee – getragen von Begegnung, Vertrauen und Freundschaft. Dass wir heute an diesem historischen Ort zusammenkommen dürfen, an dem bereits vor über 60 Jahren Konrad Adenauer europäische Geschichte mitgeprägt hat, erfüllt uns mit besonderem Stolz. Es ist uns eine Ehre, diese Verbindung in einem gemeinsamen europäischen Geist weiterzuführen.“

 

Quelle: Stadt Bad Honnef – Silke Florijn

29.4.2026